Mobiles Hochwasserschutzsystem

Gesetzesgrundlagen und Vorsorge

Definitionen zu Überschwemmungsgebieten und überschwemmungsgefährdeten Gebieten sind im deutschen Wasserhaushaltsgesetz (WHG) festgelegt. Die Belange des Hochwasserschutzes sind unter den §§ 72 bis 81 dargelegt.

Nach den Festlegungen einzelner Landeswassergesetze in Deutschland sind Ereignisse von Deichbrüchen und Deichüberflutungen als reale Gefahren zu behandeln. Dies gilt somit für alle überschwemmungsgefährdeten Gebiete.

Im privaten Bereich obliegt der Schutz vor Hochwasser den einzelnen Kommunen oder den Eigentümern von Objekten (Gesetzliches Eigenvorsorgeprinzip). Einem solchen Schutz als präventive Maßnahme kommt insofern vermehrt Bedeutung zu, als Objekte in hochwassergefährdeten Arealen bzw. überschwemmungsgefährdeten Gebieten heute i.d.R. nicht mehr gegen Hochwasser versicherbar sind.

Sofern baulich bleibende Maßnahmen notwendig sind, wie z. B. die Fundament-tierung beim Einsatz von Dammbalkensystemen, ist i. d. R. ein Planfeststellungs-verfahren verbunden mit einem baurechtlichen Verfahren erforderlich. Dies bedeutet einerseits ein langwieriges Genehmigungsverfahren sowie andererseits hohe Baukosten.

Relativ einfach gestaltet sich die Möglichkeit der Errichtung eines mobilen Hochwasserschutzdeiches ohne feste Verbindung zum Untergrund oder zu bestehenden Bauwerken und damit ohne bleibende bauliche Maßnahmen in genehmigungsrechtlicher Hinsicht.

Zudem kann unser zertifizierter mobiler Hochwasserschutzdeich auch zur Erhöhung von vorhandenen Deichen auf den Deichkronen verlegt werden.

Für das mobile SSU Hochwasserschutzdeichsystem ist eine behördliche Genehmigung nicht erforderlich.
Hierzu Abhandlung im Feuerwehr Fachjournal vom Januar 2015.